Träume
Träume sind wie ein leichter Nebelschleier.
Wenn man erwacht ist es, als würde eine seichte Briese, die vom Wind davon getragen wird, sie in die unendlich scheinende Vergessenheit tragen. Man fragt sich, ob dieser Schleier jemals vorhanden gewesen war.
Wie eine Person im Augenwinkel. Doch wenn man in diese Richtung sieht, ist niemand da.
Für die Zeit sind wir wie ein Nebelschleier.
Wandelt man durch das Forum Romanum in Rom, über die Steine, die fast über 2000 Jahre alt sind. Sieht man die steinernen Zeugen der Zeit, wie sie auf uns herabblicken, müsste man sich vorstellen, wie es wäre, sie zu sein.
Für sie sind wir nichts weiter als ein Augenzwinkern. Ein kurzer Hauch der Zeit, der da steht um sie zu bewundern und doch, wenn sie uns ansehen, ist es so, als wären wir niemals da gewesen.
Aber selbst, wenn die Dauer eines Menschen nur so kurz währt. Ist er ein Teil von etwas. Ein Teil der Zeit, des Jahrhunderts, in dem er gelebt hat. Ein Verantwortlicher dessen, wie er sein Leben gestaltet und damit andere beeinflusst hat.
Und auch wenn viele es kaum für möglich halten, sind sie berühmt. Denn mit ihnen steht und fällt ein ganzes Jahrhundert.
Jeder einzelne trägt seinen Teil dazu bei, die Welt zu gestalten.
Der Augenblick, ein Augenzwinkern kann die Welt verändern.
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Nosya Pirell